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Logo der SGAF bzw. SAF (analog zur RAF): Blassroter Stern mit Rollator im Zentrum, darauf Schriftzug.Wir sind nicht so blöd wie ihr glaubt und denken, man schafft das System, die Regierung, ihre Organe und so weiter ab und dann läuft das mit der Anarchie. Dass wir so naiv seien ist naiv zu glauben.

Ein Problem wäre, dass die Menschen immer beherrscht wurden, gelenkt und gesteuert durch Hierarchien, Gesetze und ausführende Organe. Selbst verantwortlich und verantwortungsbewusst zu entscheiden und zu handeln, nicht zuletzt um nicht Herrschaft und Gewalt über andere auszuüben (was dann keine Anarchie wäre) will gelernt sein.

Und genau dies erlernen zu lassen haben sämtliche Herrschaftssysteme bislang tunlichst unterbunden, da sie sich sonst selbst gefährden würden. Und jedes Herrschaftssystem ist in erster Linie darauf ausgerichtet, sich selbst zu erhalten. Dies ist auch im Grundgesetz verankert. Dort steht explizit, dass es verboten ist, die herrschende „freiheitlich-demokratische“ Ordnung zu beseitigen. Demnach dürfte man das System mittlerweile immer mehr verrottende auch nicht durch eines ersetzen, wenn dieses erwiesenermaßen besser und perfekter wäre.

Natürlich können wir auch kein perfekt durchdachtes Konzept anbieten, wie man die Gesellschaft anarchisch umstrukturieren und organisieren sollte. Aber solche Konzepte haben oft genug auch die BerufspolitikerInnen nicht, und wenn, dann gehen diese entweder in die Hose oder das Volk hat zu leiden (siehe Agenda 2010!).

Die Gesellschaft zu anarchisieren ist ohnehin ein Prozess, in den die Vorstellungen aller Betroffenen einfließen müssen. Und nicht nur unsere ihnen aufgezwungen. Das wäre nämlich wieder HERRSCHAFT. Und HERRSCHAFT ist das Gegenteil von Anarchie.

Schade, dass so viele Theoretiker der Anarchie stilistisch so schwer vermittelbar schreiben. Das erschwert die Überzeugungsarbeit…

Lasst uns dieses ändern!

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