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Logo der SGAF bzw. SAF (analog zur RAF): Blassroter Stern mit Rollator im Zentrum, darauf Schriftzug.Spätestens seit dem Schröder-Regime sollte deutlich sein, dass Sozialdemokratie vor allem eines nicht ist: sozial! Wer glaubt denn noch nach der außerordentlich gründlichen Reduzierung des Sozialstaates durch die Hartz-IV-Maßnahmen und die Agenda 2010, die SPD sei weiterhin die „Partei des kleinen Mannes“?

Während (nicht nur) Schröder, der „Genosse der Bosse“, im teuren Zwirn von Brioni großkotzig dicke Zigarren kauend, den Konzernen in den Arsch krabbelte und für seine Pöstchen in der freien Wirtschaft (Gazprom und viele weitere) sorgte, wurde das System „von unten nach oben verteilen“ noch stärker als zu Zeiten der CDU ausgebaut.

Nicht, dass das wirklich neu gewesen wäre, aber es wurde perfektioniert. Übrigens ist die SPD die Partei mit den meisten Wirtschaftsbetrieben im Besitz. Vor allem Presse. Ein Schelm, wer arges dabei denkt…

Der Verrat hat übrigens eine lange Tradition: Nach Kaiser Wilhelms Ersten Weltkrieg (den die Sozialdemokratische Partei Deutschlands mit begeistertem Hurrapatriotismus unterstützt hatte)  verhinderte die damalige Parteiführung unter Friedricht Ebert einen wirklichen Neuanfang. Sie beharrte unter anderem darauf, alte Eliten aus der frisch beendeten Kaiserzeit beizubehalten. Den als „Spartakusaufstand“ bekanntgewordenen Widerstand ließ sie von rechtsextremen Freikorps niederschlagen, verbündete sich also mit einem bisherigen Erzfeind! Auch Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurden von Freikorps ermordet, die in den Diensten der SPD standen. Man ging schon immer über Leichen. Und gerade erst hat sie gegen LINKS demonstriert…

Was die Genossen so an demokratischen Mitteln drauf haben sah man jüngst in Hamburg: Die Ermächtigungs- und Einschüchterungsmaßnahme „Gefahrengebiet“ zum Beispiel, deren gesetzliche Grundlage immer wieder gerne genutzt wird.

Natürlich sind die anderen Parteien auch nicht besser. Besonders schön zu sehen ist das an den „Grünen“, die zu Beginn der Achtziger alle möglichen Ideen hatten. Zum Beispiel Gewaltfreiheit, soziale Verteidigung, Abbau der Bundeswehr und der Rüstungsindustrie (vgl. Parteiprogramm von 1980[pdf] 18ff). Heute sollte es besser heißen: „Einschränkungen für die Bundeswehr abschaffen!“ für die genauso wie die F.D.P.  um jeden Preis mitregierenwollende Parteienhure. Jede Partei scheint früher oder später alle ihre bisherigen Prinzipien gegen Macht zu verkaufen. Zu Bonzenförderungsvereinen zu entarten. Aber das ergibt ein Thema für sich.

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