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Fragt sich nur, welcher Bürger. Diese Dame sieht jedenfalls weniger aus, als würde sie die Polizeipräsenz wirklich beruhigend finden:

Normale StreifenpolizistInnen ohne Kampfanzug  haben immerhin ein Gesicht, sind nicht für Krieg gerüstet, in der Regel ansprechbar.

Diese hier im Gefahrengebiet sehen jedoch mehr bedrohlich aus als sonstwas, unabhängig von ihrem Einsatzzweck. Namenlos. Gesichtslos. Geschlechtslos. Persönlichkeitslos. Wie Krieger. Soldaten. Solche Kampfmaschinen machen Angst. Man fühlt sich verdächtigt, bedrängt, eingeengt, befangen, gefangen, ausgeliefert.

Am liebsten möchte man sich wehren gegen diese Bedrohung. Gewaltfrei bringt es nichts, es wird unterdrückt oder zur Not einfach umgedeutet oder schlicht provoziert oder noch schlichter zurechtgelogen, um Handhabe zu haben.

Die Klobürste der Freiheit!

Die Klobürste der Freiheit!

Gewaltsam hingegen ist nicht nur gegen unsere Prinzipien, es spielt vor allem dem Bedränger in die Hände: Siehst Du, wir haben Recht behalten, und deshalb müssen wir scharf schießen und die Aufmüpfigen mit (durchaus lebensgefährlichen!) Elektroschockern brutzeln dürfen.

Selbst eine harmlose, billige Plastikklobürste, die schon vom eigentlichen Verwendungszweck zu schnell überfordert ist, wird missbräuchlich als gefährliche Schlagwaffe umgedeutet.

Und wir reden hier nicht nur von Hamburg! Hamburg ist erst der Anfang! Und:

WEHRET DEN ANFÄNGEN!

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