Der treue Gerhard

Dass Gerhard Schröder (der unter anderem Hartz4 und mehr soziale Ungerechtigkeit zu verantworten hat, der Genosse der Bosse, der Cohibaraucher und Brionianzugträger) sein guter Freund Wladimir Putin nicht der lupenreine Demokrat ist, für den Schröder ihn (jedenfalls laut eigener Aussage) mal gehalten hat (oder gehalten haben will), ist wohl schon eine ganze Weile klar. Und wenn er nicht völlig blind ist sollte selbst Schröder das so langsam mal gemerkt haben. Doch hält er zu ihm und distanziert sich bis heute nicht vom (mittlerweile auch für den letzten eindeutig als solchen zu erkennenden) russischen Diktator und Kriegstreiber.

Erwartet er eine Belohnung von Putin oder weiß Putin etwas über Schrödi, das wir nicht wissen sollen? Ein wenig unheimlich ist das ja schon. (dieser Gedanke ist nicht einmal nur von uns, das kam auf Twitter auf)

Anscheinend ist ihm mindestens egal, wie es den Menschen in und aus der Ukraine geht, dass Menschen auf verbrecherischen Befehl hin sterben, dass … noch so vieles.

Es lebe die eigene Brieftasche. Hat ihn eigentlich jemals etwas anderes interessiert?

Nichts dazulernen wollen

Das, was gerade mit der Ukraine und Russland geschieht, ist im Prinzip nichts neues. Das gewiss bekannteste (aber bei weitem nicht das einzige) Beispiel ist Adolf, den man hofierte, solange er nützlich war, bis es zu gefährlich wurde, ihn nicht zu hofieren. Und international ließ man ihn erstmal machen, „Ostmark“, Sudetenland (samt das ganze drumherum) etc. Der Rest ist Geschichte.

Mit dem russischen Diktator wurde auch gekuschelt, auch noch dann, als lange schon klar war, was er für ein Herrscher ist.

Gekuschelt wird auch mit anderen Terrorregimen. Auch wenn zB die Saudis wohl nicht vorhaben, alles anzuzünden, Menschenrechte brechen sie fleißig. Gehandelt wird trotzdem mit ihnen und Waffen geliefert und bla bla bla.

Eigentlich müsste man noch viele andere Regime isolieren. Aber das wäre zu schlecht fürs Geschäft. Was zählt, ist die Wirtschaft, nicht die Menschen, das sieht man in Russland schon lange genug. Freiheit? Fehlanzeige. Darum geht es den Bonzen aller Staaten aber nicht.

Feindbildverstärker

Schlagwörter

, , , , ,

„Was beim Friseur der Kamm ist, ist bei uns die Waffe“, sagt ein Polizeiausbilder. Jungen Polizisten bringt er bei, ihre Dienstwaffe möglichst häufig zu ziehen.

„Wer Probleme mit einem Schuss auf den Oberkörper hat, hat den falschen Beruf“, sagt der heutige Ausbilder seinen Schülern.

Polizei: Die gezückte Waffe soll Routine werden | ZEIT ONLINE.

Die wollen es wohl nicht anders?

Reblog: Der teuflische Kreislauf der Spirale der Gewalt.

Mir ist mittlerweile ziemlich egal, wer wie doll schuld ist. Irgendwer muss einfach mal anfangen, aufzuhören! Selbstzitat

Ist doch wahr. Beginnt schon im Sandkasten. Der eine schmeißt mit Sand, der andere schmeiß zurück, und irgendwann weiß niemand mehr, wer wem

via Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram: Der teuflische Kreislauf der Spirale der Gewalt..